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Maßnahmen mit Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz im Schuljahr 2016/ 2017

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2 17In diesem Schuljahr haben die Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz der Staatlichen Berufsschule I und der Berufsschule II an drei Maßnahmen teilgenommen.

An einem Vormittag hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit die Anlaufstelle Streetwork zu besuchen. Der Kollege, Marcus Zahnleiter hat sich vorgestellt und über die Arbeit als Streetworker berichtet. Begleitet wurden die Jugendlichen von zwei Sozialpädagoginnen und den Klassenlehrern. Es  war eine gute Möglichkeit die Einrichtung kennenzulernen und über die Angebote informiert zu werden. So konnten sie das neue Tonstudio erkunden und untereinander in Kontakt treten und sich austauschen – in einem anderen Rahmen, außerhalb der Schule.

Projekt „Klappies“ mit Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz (JoA) der Staatlichen Berufsschule 1

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1 17Die JoA-Schüler/-innen der Berufsschule 1 haben in einem dreitägigen Projekt einen umfassenden Einblick in den Beruf des Schreiners erhalten. Es handelt sich bei dem Projekt um die Herstellung von 10 Klappstühlen für die Aula der Berufsschule 1. Diese „Klappis“ wurden Anfang des Jahres vom Kempodium an die Schule übergeben und können in den Freistunden oder den Pausen von den Schülern zum Entspannen genutzt werden.

Alle Arbeitsgänge zur Herstellung der Stühle wurden von den Schülern mit Hilfe von einem Schreiner geplant und durchgeführt. Die Arbeiten fanden in der Schreinerwerkstatt des Kempodiums statt. Außerdem wurden die Allgäuer Werkstätten beauftragt, um die passenden Sitzkissen für die Klappstühle zu nähen. Das gemeinsame Ergebnis wurde dann bei einem Pressetermin präsentiert . Die Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz konnten durch das Angebot zum praktischen Tun aktiviert werden und waren mit Freude am Projekt dabei. Soziale und fachliche Kompetenzen wurden entwickelt und gestärkt.

„Meine Hoffnung“ aus dem Projekt der Integrationslotsin- Ausstellungseröffnung

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hoffnungZwei junge Erwachsene stehen vor einer Staffelei mit Bildern aus Damaskus. Sie schwelgen in Erinnerungen an ihre „alte“ Heimat und tauschen sich aus: „… auf dieser Brücke habe ich immer auf meine Freunde gewartet…“ oder „… siehst Du die Berge …“.
Inspiriert wurden diese jungen Syrer von einem Bild, welches im Rahmen der Ausstellungseröffnung mit dem Titel „Meine Hoffnung“ im Jugendhaus Kempten im Rahmen der Veranstaltung „Buntes together“ von einer jungen Frau- ebenfalls aus Syrien- erstellt wurde.

Mikroprojekte „STARTEN // Kunst bewegt“

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jstqESF „Jugend stärken im Quartier“ – Im Rahmen des Mikroprojektes „STARTEN // Kunst bewegt“ gestalteten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule auf dem Lindenberg die Ostfassade bunt“

Im Frühjahr diesen Jahres startete im Kemptner Osten das Mikroprojekt „STARTEN // Kunst bewegt“, das im Rahmen des ESF Modellprogramms JUGEND STÄRKEN im Quartier gefördert wird.

Es handelte sich hierbei um eine Kooperation zwischen der Stadt Kempten und der Mittelschule auf dem Lindenberg. Jugendliche ab 12 Jahren setzten sich ein Ziel zur Verschönerung ihres Stadtteils. Aus einer unattraktiven, freudlosen Ostfassade der Mittelschule auf dem Lindenberg sollte ein lebendiges Street Art Projekt werden, das mit seinen farbenfrohen Motiven, Anwohner, Schüler und Besucher anzieht. Der Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt werden.

Vielfalt erleben – Vielfalt gestalten – von Vielfalt profitieren – Chancen für die berufliche Bildung

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ausb16bDie Ausbildungskonferenz des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration 2016 in Augsburg: „Vielfalt erleben – Vielfalt gestalten – von Vielfalt profitieren – Chancen für die berufliche Bildung“

Am 21.11.2016 fand in Augsburg die diesjährige Ausbildungskonferenz des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration statt. Über das aktuelle Thema „Vielfalt erleben – Vielfalt gestalten – von Vielfalt profitieren“ informierten und diskutierten hunderte Fachkräfte aus der beruflichen Bildung mit geladenen Gästen, wie Herrn Dr.Prof. Sell aus dem Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz. Eine Podiumsdiskussion mit Geschäftsführern und Vorsitzenden des Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e.V. Nürnberg, DGB Bayern, HWK München Oberbayern, VBW, Regionaldirektion Bayern der Agentur für Arbeit und Vertretern des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration wurde sinnig von Best-practice-Beispielen aus der Wirtschaft ergänzt. Hier stellte beispielsweise die adidas AG ihr Konzept zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen als Chance nutzen“ vor. Aber auch regional umsetzbare Modelle wie die „Assistierte Ausbildung“ der BIB Augsburg gGmbH schufen Platz für Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort.

Würdigung der schwäbischen Bildungsregionen

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bir16„Bildung in der Region – Würdigung der schwäbischen Bildungsregionen“ – Die Stadt Kempten wurde als „best-practice“- Beispiel zur Gestaltung zweier Workshops und als Interviewpartner eingeladen!

Am 16.11.2016 fand im Rahmen des Schulentwicklungstages die Würdigung der schwäbischen Bildungsregionen durch die Regierung von Schwaben in Friedberg statt. Das Amt für Jugendarbeit stellte hier „best practice“- Beispiele rechtskreisübergreifender Kooperationsprojekte im außerschulischen Bildungsbereich vor.

So wurde in einem Workshop über die erfolgreiche Arbeit der „BO-Schule“ berichtet und die interessierten Workshopbesucher aus Schwaben konnten Hintergründe, Rahmenbedingungen und Gelingens-Faktoren direkt von der Kemptener „BO- Koordinatorin“, Ursula Hofmann erfahren.

Das Amt für Integration mit seinen neuen Bildungskoordinatorinnen stellt sich vor

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bkoDie starke Zunahme der Migrationsbewegungen in der jüngsten Vergangenheit machte es erforderlich, innerhalb der Stadtverwaltung auf die gestiegenen Anforderungen in den Themenbereichen „Asyl und Integration“ zu reagieren. Ende 2015 folgte daher der Entschluss zur Gründung des neuen „Amts für Integration“, um innerhalb der Verwaltung neue Strukturen zu schaffen und die Kapazitäten in diesem Themenbereich auszubauen. Seit März 2016 ist das Amt nun, unter der Leitung von Philipp Wagner, existent. Aktuell besteht das neue Amt aus dem Fachbereich „Asylangelegenheiten“ mit fünf Mitarbeitern, der Bildungskoordination mit zwei Angestellten, einem Vorzimmer und dem Amtsleiter. In den vergangenen Monaten wurde der notwendigen Schaffung von Strukturen im neuen Amt bereits eifrig nachgegangen, dennoch ist dieser Prozess noch nicht vollständig abgeschlossen und befindet sich weiter in stetigem Ausbau. Das Amt für Integration hat seine strategische Ausrichtung als ein Querschnittsamt definiert und soll als städtischer Ansprechpartner für die vielfältigen Themenstellungen in der Integrationsarbeit agieren.

Neue Mikroprojekte im Rahmen des ESF Modellprogramms ″JUGEND STÄRKEN im Quartier“

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jstqZum neuen Schuljahr sind wieder neue Mikroprojekte in den beiden Stadtteilen Sankt Mang und Kempten Ost gestartet. „Bühler Heroes- Youtuber am Start“, so heißt eines der Projekte, welches durch den SJR begleitet wird. Hier gilt es, das Interesse möglichst vieler Jugendlicher zwischen 12 und 21 Jahren zu wecken, ihren Stadtteil und ihre Lebenswelt im Kemptener Osten auf einem eigenen YouTube-Kanal zu präsentieren. Wir sind schon sehr gespannt auf die fertigen Videos. Peter Heinrich führt in beiden Fördergebieten Kempten Ost und Kempten Sankt Mang, unabhängig voneinander, das Projekt „Technisches Know-how für alle“ durch. Jugendliche in der berufsorientierten Phase, 13 – 15 Jahre alt, haben hier die Möglichkeit in die technischen Berufe reinzuschnuppern und den Umgang mit den Bearbeitungsvorrichtungen auszuprobieren. Durch Sägen, Bohren, Fräsen, Gewindeschneiden und andere Arbeitsprozesse wird dann ein eigens ausgewähltes Werkstück angefertigt.

Projekt der BO- Schule Kempten ist erfolgreich abgeschlossen

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bo16kKolping Bildungswerk Kaufbeuren: Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe können in praxis- und handlungsorientierten Kleinpro- jekten auf die Ausbildungsanforder- ungen vorbereitet werden. In diesem Jahr bauten die Schüler der 8. Klassen aus Holz ein Sitzrondell für den Pausenhof der Mittelschule bei der Hofmühle. Betreut wurde das Projekt von Herrn T. Moineau.

Die Jugendhilfeplanung für den Teilbereich Jugendarbeit: Aktueller Stand

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jhaSeit dem Sommer 2015 arbeitet das Amt für Jugendarbeit an der aktuellen Jugendhilfeplanung für den Teilbereich Jugendarbeit. In einer ersten Phase wurde der Ist-Stand der Jugendarbeit in Kempten erhoben. Neben der Erhebung bereits bestehender Projekte, Maßnahmen und Methoden wurde eine Onlineumfrage mit Kemptener Vereinen und Trägern der Jugendarbeit und eine Onlineumfrage mit Kemptener Jugendlichen durchgeführt. Durch wesentliche aktuelle Studien und Berichte wurde der Ist-Stand untermauert. Im April diesen Jahres startete dann die vom Jugendhilfeausschuss berufene Arbeitsgruppe mit der Erarbeitung aktueller Bedarfe und der Planung erster Handlungsschritte für die Themenbereiche "außerschulische Bildung und Schule", "Jugend und Freizeit" und "Neuzuwanderer begleiten". Ende Juli 2016 konnte so eine erster Plan festgehalten werden, welche konkrete Handlungsschritte für 2016, aber auch für 2017 und folgende beinhaltet. Wesentlich ist auch, dass die Jugendhilfeplanung für den Teilbereich Jugendarbeit prozesshaft gestaltet wird und so jedes Jahr um aktuelle Bedarfe, Handlungsnotwendigkeiten und Themen ergänzt werden kann. Die Dokumentation des Ist-Standes, des aktuellen Prozesses und der ersten Ergebnisse wird bis Frühjahr 2017 in Form einer Handreichung "Jugendhilfeplanung der Stadt Kempten - Teilbereich Jugendarbeit 2015/2016" erfolgen.

Praxisklasse verschönert Außenwohnanlage für Senioren

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pr16aAnfang des Jahres präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse den Bewohnern der BSG Wohnanlage ihre Vorschläge zur Belebung der Außenanlage. Geplant war eine passende Sitzgruppe und eine Skulptur aus Metall. In einem Sägewerk wählten die Schülerinnen und Schüler aus einem Eichenstamm geschnittene Bretter aus. In der Schreinerwerkstatt Kempodium wurde unter Aufsicht und Anleitung eines Schreinermeisters die Sitzauflagen aus Eichenbrett Kanthölzern angefertigt. Die Maße mussten genau berechnet werden, Teamarbeit war gefragt und Vorsicht bei den Maschinen. Die entstandenen Kanthölzer wurden zugeschnitten und geölt. Schritt für Schritt bekamen die Bänke ihre gewünschte Form. Die Betonsockel als Unterkonstruktion für die Bänke wurden im Bereich Bau mit einem Maurermeister gegossen. Hierfür wurden Verschalungen gebaut und auch der Beton selbst angerührt.

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